Eiswinter

Strenge Winter

  • 1916/1917 – strenger Winter
  • 1928/1929 – sehr strenger Winter
  • 1939/1940 – sehr strenger Winter
  • 1940/1941 – strenger Winter
  • 1941/1942 – sehr strenger Winter
  • 1946/1947 – sehr strenger Winter
  • 1955/1956 – sehr strenger Winter
  • 1962/1963 – sehr strenger Winter, Bodensee zugefroren
  • 1969/1970 – strenger und schneereicher Winter, starker Schneefall Anfang März
  • 1978/1979 – Schneekatastrophe > Bilder
  • 1984/1985 – strenger Winter
  • 1985/1986 – strenger Winter
  • 1986/1987 – sehr strenger Winter
  • 1987/1988 – milder Winter, aber noch mal viel Schnee im März
  • 1995/1996 – sehr langer Winter (2.11.-Ende April)
  • 1996/1997 – sehr strenge Wintermonate Jan. Feb. März 1997 
  • 2002/2003 – Eiswinter
  • 2005/2006 – viel Schnee im März 2006
  • 2009/2010 – langer Schneereicher Winter vom 18.12.2009 bis Mitte März 2010 >Bilder
  • 2010/2011 – sehr langer Winter vom 23.11.2010 bis März 2011 > Bilder
  • 2011/2012 – strenger Winter ab Anfang Februar 2012 > Bilder
  • 2012/2013 – langer Winter bis Ende März 2013 > Bilder

Die Winter in Nordeuropa folgen einem geheimnisvollen Zyklus: „Auf acht bis zehn milde Winter“, folgen meist einige wenige extrem kalte Winter. Solche Prognosen können sich auf Fakten stützen: Seit einigen Jahren schon sind die Meteorologen einem merkwürdigen Phänomen auf der Spur.
Langfristige Wetteraufzeichnungen bestätigen den Trend. Nach dem Megawinter von 1940 wurden erst 1956 wieder Rekordtemperaturen gemessen. Ähnlich grimmig ging es dann 1963, 1978 und 1987 zu. Um diese Extremwinter paarte sich jeweils eine kleine Serie von ähnlich kalten Jahren.
Die Ursache des merkwürdigen Zyklus ist bislang nicht geklärt. Möglicherweise hängt die Schwankung mit dem Golfstrom zusammen. Auch diese Meeresader, die täglich Myriaden Tonnen warmes Tropennaß bis hoch nach Norwegen schaufelt und damit den Westeuropäern einen in diesen Breiten einzigartig milden Winter beschert, scheint einer periodischen Schwankung zu unterliegen.
Schon ein geringfügiges Nachlassen dieser atlantischen Fernwärmeversorgung, so die Überlegung der Forscher, würde sich im Norden Europas dramatisch bemerkbar machen. Das Islandtief verlöre seine Kraft, die von ihm entfachten warmen Westwinde blieben aus. Eurasische Frostluft könnte so ungehindert bis nach Deutschland fegen.

Weitere Infos:

Seit etwa 15 Jahren stagniert die globale Erwärmung. Über die Ursachen für diese Stagnation waren die Forscher lange uneins. Jetzt haben Klimaforscher eine überraschende Theorie: Eine kühle Meeresströmung auf dem Pazifik soll für das Stocken der Klimaerwärmung verantwortlich sein.

Wetteronline

 

Weitere Bilder gibt es im Steinberghaffer Fotoalbum  zu sehen